the_exploding_boy_afterglowAfterglow heisst Album Nummer Eins der schwedischen Band The Exploding Boy und ist just vor ein paar Tagen via Amazon in meinem Briefkasten eingetrudelt. Ich kannte bisher nur die sechs Songs der offiziellen MySpace-Heimat, also war ich auf den Rest gespannt und auch der kann sich sehen/hören lassen. Feinster Wave bzw. Postpunk mit einer zur Abwechselung mal nicht so tiefen Stimme weiss zu gefallen. Afterglow ist sehr geradlinig ausgefallen, dennoch wird’s nicht langweilig. Klanglich recht düster, versinken die explodierten Jungs aber nicht in Melancholie, eigentlich gibt’s mit See You nur eine Ballade, der Rest geht schon kräftiger zu Werke, 40 Days könnte auch locker den Dancefloor diverser Indie-Discos füllen. Ein weiterer Anspieltipp ist Track Nr. sieben, Intervention. Klasse 80er Drums, die mich übrigens irgendwie an die schwedischen Kollegen The Mary Onettes erinnern (deren 2. Longplayer kommt übrigens im November) , ne tolle Bridge und dann ein Ohrwurmverdächtiger Refrain.

Aber auch die anderen neun Songs sind gut, etwas schlechtes vermag ich auf Afterglow nicht aus zu machen. Also eine richtig gute Indie-Scheibe. Kaufen!!

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