Ich habe mir jetzt mal ein wenig Zeit gelassen. Seit einer Woche ist Editors neues Album draussen und ich habe es freilich gleich am Erscheinungstag als Special Digipack (dazu später mehr) erstanden. Und Voila, kein neues An End Has A Start, kein Hymnen-artiger Opener ala Smokers Outside The Hospital Door, daß muss erstmal verdaut werden.
Nein, nicht wirklich. Ich möchte das letzte Editors Album, keine Frage. Die Geradlinigkeit, die die vier Briten schon auf ihrem 2. Longplayer an den Tag legten, spielte schon in einer oberen Liga. Für meine Wenigkeit machte An End Has A Start genau da weiter, wo das Debut endete und kündigte aber auf eine gewisse Weise bereits schon einen möglichen Wendepunkt an, denn ein weiterer, ähnlicher Release hätte die Band höchstwahrscheinlich in einheitlicher Belanglosigkeit versinken lassen.
Das dachte sich die Band wahrscheinlich auch, man bricht auf in neue Fahrwasser und das recht kompromisslos wie ich finde! Editors spielen jetzt Synthesizer. Und das nicht zu knapp. Nahezu alle Reverb-Delay-Gittarren werden auf In This Light…durch künstlich erzeugte Waves ersetzt. Was Bloc Party schon seit längerem zeigen, nämlich das Indierock & elektronische Elemente perfekt zusammenpassen können, wird nun auch hier auf eine, für meine Begriffe sehr beeindruckende Weise zelebriert. weiterlesen »
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Am 14. September veröffentlichten The Boxer Rebellion ihr bereits als Digital Release erhältliches 2. Album Union endlich auch als CD. Allerdings nur innerhalb des vereinigten Königreichs. Via Amazon ist aber ein Import möglich, daß Album soll dort ab dem 30.09. erhältlich sein. Zusätzlich zu den 11 Songs der Download Version gibt es noch den Bonus Track Broken Glass, der ja schon zeitweilig auf der MySpace Heimat der Band zu hören war. Klasse, der Song gehört 100%ig auf das Album!
Die Scheibe beinhaltet weiterhin die OpenDisc™ Technologie, man gelangt so zum Web-Content der CD, dort gibt’s noch den zusätzlichen Track Murder Ballad sowie etwas instrumentales zu hören. Ich werde definitiv ein “Update” vollziehen. Ende der Durchsage!
Nachwort: Ebenfalls zum empfehlen wäre die aus 2004 stammende Boxer Rebellion E.P., diese besteht aus 5 älteren Songs (incl. Watermelon vom 1. Album) und wird von der Band verschenkt. lediglich ein Eintrag in der Mailing-List ist erforderlich. Danach bekommt man dann den Download Link in der Bestätigungsmail.
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Die Tage werden kürzer, daß Laub der Blätter verfärbt sich unter den letzten Sonnenstrahlen des Spätsommers in tausend Farben, die kalte Jahreszeit steht vor der Tür. Perfekt geeignet für die langen, dunklen Nächte dieser Jahreszeit ist die Musik von Engineers. Die britischen “Ingenieure” veröffentlichten bereits vor einer Weile ihr zweites Album Three Fact Fader.
Was für Musik ist das? Der Sound ist breit gefächert, oft experimentell, progressiv, mit viel Hall ala Brian Eno. Das ganze Album schwelgt in wunderbarer Schwerelosigkeit dahin und nimmt den Hörer mit auf eine emotionale Reise. Die dreizehn Songs besitzen eine klangliche Tiefe, die man heute leider nur noch selten findet. So ist jeder Track eine kleine Perle für sich, trotzdem kristallisierten sich bei mir nach und nach doch sogar noch einige Höhepunkte heraus. Brighter As We Fall zum Beispiel könnte für mich auch endlos sein…Wie oben schon geschrieben perfekte Therapie gegen die nahende Winter-Depression. Einfach hinlegen, am besten Kopfhörer einstöpseln und sich diesem Album ergeben. Ein Besuch bei den “Ingenieuren” wird meinerseits dringenst empfohlen!
Engineers @ MySpace | Band-Homepage
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Afterglow heisst Album Nummer Eins der schwedischen Band The Exploding Boy und ist just vor ein paar Tagen via Amazon in meinem Briefkasten eingetrudelt. Ich kannte bisher nur die sechs Songs der offiziellen MySpace-Heimat, also war ich auf den Rest gespannt und auch der kann sich sehen/hören lassen. Feinster Wave bzw. Postpunk mit einer zur Abwechselung mal nicht so tiefen Stimme weiss zu gefallen. Afterglow ist sehr geradlinig ausgefallen, dennoch wird’s nicht langweilig. Klanglich recht düster, versinken die explodierten Jungs aber nicht in Melancholie, eigentlich gibt’s mit See You nur eine Ballade, der Rest geht schon kräftiger zu Werke, 40 Days könnte auch locker den Dancefloor diverser Indie-Discos füllen. Ein weiterer Anspieltipp ist Track Nr. sieben, Intervention. Klasse 80er Drums, die mich übrigens irgendwie an die schwedischen Kollegen The Mary Onettes erinnern (deren 2. Longplayer kommt übrigens im November) , ne tolle Bridge und dann ein Ohrwurmverdächtiger Refrain.
Aber auch die anderen neun Songs sind gut, etwas schlechtes vermag ich auf Afterglow nicht aus zu machen. Also eine richtig gute Indie-Scheibe. Kaufen!!
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