Afterglow heisst Album Nummer Eins der schwedischen Band The Exploding Boy und ist just vor ein paar Tagen via Amazon in meinem Briefkasten eingetrudelt. Ich kannte bisher nur die sechs Songs der offiziellen MySpace-Heimat, also war ich auf den Rest gespannt und auch der kann sich sehen/hören lassen. Feinster Wave bzw. Postpunk mit einer zur Abwechselung mal nicht so tiefen Stimme weiss zu gefallen. Afterglow ist sehr geradlinig ausgefallen, dennoch wird’s nicht langweilig. Klanglich recht düster, versinken die explodierten Jungs aber nicht in Melancholie, eigentlich gibt’s mit See You nur eine Ballade, der Rest geht schon kräftiger zu Werke, 40 Days könnte auch locker den Dancefloor diverser Indie-Discos füllen. Ein weiterer Anspieltipp ist Track Nr. sieben, Intervention. Klasse 80er Drums, die mich übrigens irgendwie an die schwedischen Kollegen The Mary Onettes erinnern (deren 2. Longplayer kommt übrigens im November) , ne tolle Bridge und dann ein Ohrwurmverdächtiger Refrain.
Aber auch die anderen neun Songs sind gut, etwas schlechtes vermag ich auf Afterglow nicht aus zu machen. Also eine richtig gute Indie-Scheibe. Kaufen!!
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The Exploding Boy
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Vor einigen Tagen gab es auf den Schallgrenzen den Song Flight Of The Demoiselles von Blacklist hören. Die Band verschenkt den Titel quasi als kleines Geschenk zum Release ihres Debut-Albums, welches jetzt auf Wierd Records erschienen ist. Was soll ich sagen, mir bleibt die Spucke weg. Flight of… schafft es bei mir locker in die Rubrik “Song der Woche, nein eher des Monats”! Wummernder Bass, klirrende Reverbguitars, ne kühle, dunkle Stimme und das ganze so extrem druckvoll, daß selbst das sonst eher tanzfaule, in schwarz gekleidete “Randvolk” den Dancefloor rockt.
Ich konnte nicht anders und musste mir unverzüglich das komplette Album shop’en. Da Blacklist (noch?) nicht über einen Europavertrieb verfügen, gibt es einen physikalischen Release hierzulande leider nicht zu erstehen. Allerdings kann Midnight Of The Century direkt beim Label für 12 Euro und in einem äußerst schön gestalteten Artbook inklusive 8-seitigen Booklet importiert werden. Da ich weder ein Paypalkonto, noch eine Kreditkarte besitze kam das für mich leider nicht in Frage, glücklicherweise hat Amazon.de das Album als Mp3 Download für 8,99 im Programm, also dann dort zugeschlagen. Schon nach dem ersten Durchlauf lief wieder die Sabber aus den Mundwinklen, denn das sehr hohe Niveau von Flight Of The Demoiselles wird auch auf ganzer Albumlänge durchgehend locker erreicht. weiterlesen »
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Wiedermal auf der Suche nach neuem musikalischem Input, wurde mir unter dem Schlagwort Post Punk die mir noch unbekannte Band White Lies irgendwo in der weiten Welt der Blog-Universums empohlen. Erste Anlaufstelle ist für mich bei solchen ersten “Annäherungsversuchen” immer Myspace.com. Dort waren leider nur 30 Sekunden-Schnipsel zu hören, also nix wie zu Youtube und einige Titel in voller länge angehört. Fazit: Ist gekauft!
Dunkle Grundstimmung, extrem tanzbar und 80er Retrosound, so schwimmen White Lies auf der “aus alt mach’ neu Welle”, gemeinsam mit Bands wie Interpol, Editors, Franz Ferdinand oder bis zuletzt auch Bloc Party. Besonders hat es mir Titel Nummer sechs angetan und bekommt daher von mir den Stempel “Song der Woche” aufgedrückt! E.S.T. heißt das gute Stück und strotzt nur so von Energie. Schon die ersten Sekunden zeigen hier auf, an welchen musikalischen Vorbildern sich das Trio ohrenscheinlich orientiert hat. Reverb-Toms, altbackene Synthpads und dicke Bassarpeggis erlauben durchaus einen Vergleich mit Joy Division. So bekommt man mit To Lose My Life auch nichts wirklich neues geboten, die “Erfindung” dieses Genres liegt mindestens 20 Jahre hinter uns. Trotzdem zeigt dieses Album wiedermal, daß die Post Punk/New Wave-Schublade immer noch tolles hervorbringt!!
White Lies - E.S.T.
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