Archiv für die Kategorie: “Soundcheck”


in_this_light_and_on_this_eveningIch habe mir jetzt mal ein wenig Zeit gelassen. Seit einer Woche ist Editors neues Album draussen und ich habe es freilich gleich am Erscheinungstag als Special Digipack (dazu später mehr) erstanden. Und Voila, kein neues An End Has A Start, kein Hymnen-artiger Opener ala Smokers Outside The Hospital Door, daß muss erstmal verdaut werden.

Nein, nicht wirklich. Ich möchte das letzte Editors Album, keine Frage. Die Geradlinigkeit, die die vier Briten schon auf ihrem 2. Longplayer an den Tag legten, spielte schon in einer oberen Liga. Für meine Wenigkeit machte An End Has A Start genau da weiter, wo das Debut endete und kündigte aber auf eine gewisse Weise bereits schon einen möglichen Wendepunkt an, denn ein weiterer, ähnlicher Release hätte die Band höchstwahrscheinlich in einheitlicher Belanglosigkeit versinken lassen.

Das dachte sich die Band wahrscheinlich auch, man bricht auf in neue Fahrwasser und das recht kompromisslos wie ich finde! Editors spielen jetzt Synthesizer. Und das nicht zu knapp. Nahezu alle Reverb-Delay-Gittarren werden auf In This Light…durch künstlich erzeugte Waves ersetzt. Was Bloc Party schon seit längerem zeigen, nämlich das Indierock & elektronische Elemente perfekt zusammenpassen können, wird nun auch hier auf eine, für meine Begriffe  sehr beeindruckende Weise zelebriert. weiterlesen »

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engineers_three_fact_faderDie Tage werden kürzer, daß Laub der Blätter verfärbt sich unter den letzten Sonnenstrahlen des Spätsommers in tausend Farben, die kalte Jahreszeit steht vor der Tür. Perfekt geeignet für die langen, dunklen Nächte dieser Jahreszeit ist die Musik von Engineers. Die britischen “Ingenieure” veröffentlichten bereits vor einer Weile ihr zweites Album Three Fact Fader.

Was für Musik ist das? Der Sound ist breit gefächert, oft experimentell, progressiv, mit viel Hall ala Brian Eno. Das ganze Album schwelgt in wunderbarer Schwerelosigkeit dahin und nimmt den Hörer mit auf eine emotionale Reise. Die dreizehn Songs besitzen eine klangliche Tiefe, die man heute leider nur noch selten findet. So ist jeder Track eine kleine Perle für sich, trotzdem kristallisierten sich bei mir nach und nach doch sogar noch einige Höhepunkte heraus. Brighter As We Fall zum Beispiel könnte für mich auch endlos sein…Wie oben schon geschrieben perfekte Therapie gegen die nahende Winter-Depression. Einfach hinlegen, am besten Kopfhörer einstöpseln und sich diesem Album ergeben. Ein Besuch bei den “Ingenieuren” wird meinerseits dringenst empfohlen!

Engineers @ MySpace | Band-Homepage

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the_exploding_boy_afterglowAfterglow heisst Album Nummer Eins der schwedischen Band The Exploding Boy und ist just vor ein paar Tagen via Amazon in meinem Briefkasten eingetrudelt. Ich kannte bisher nur die sechs Songs der offiziellen MySpace-Heimat, also war ich auf den Rest gespannt und auch der kann sich sehen/hören lassen. Feinster Wave bzw. Postpunk mit einer zur Abwechselung mal nicht so tiefen Stimme weiss zu gefallen. Afterglow ist sehr geradlinig ausgefallen, dennoch wird’s nicht langweilig. Klanglich recht düster, versinken die explodierten Jungs aber nicht in Melancholie, eigentlich gibt’s mit See You nur eine Ballade, der Rest geht schon kräftiger zu Werke, 40 Days könnte auch locker den Dancefloor diverser Indie-Discos füllen. Ein weiterer Anspieltipp ist Track Nr. sieben, Intervention. Klasse 80er Drums, die mich übrigens irgendwie an die schwedischen Kollegen The Mary Onettes erinnern (deren 2. Longplayer kommt übrigens im November) , ne tolle Bridge und dann ein Ohrwurmverdächtiger Refrain.

Aber auch die anderen neun Songs sind gut, etwas schlechtes vermag ich auf Afterglow nicht aus zu machen. Also eine richtig gute Indie-Scheibe. Kaufen!!

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rikers_easter_eyeIch habe abermals in der großen, weiten Blog-Welt einen “Fund” gemacht. Die Kapelle stammt aus Toronto, Canada und hört auf den Namen Rikers. Aktuell verschenken die ihre Debut-E.P. namens Easter Eye. Fünf Songs sind enthalten und ja, erste Sahne, wie ich finde! leicht Melancholisch angehaucht, findet der geneigte Hörer durchaus klangliche Verwandschaften zu den ganzen 80er-Inspirierten Bands wie Editors, War Tapes, auch ein ganz klein wenig Glas Vegas vermag ich im Sound von Rikers wieder zu erkennen.

Die Band nennt ihren Stil schlicht Indie Pop. Ich würde noch etwas weiter gehen und die Schoegazing/Noise Pop-Schublade mit dem “virtuellen”, roten CD Case füllen. An dieser Stelle ein Dank an Nico von Rock-A-Hula Baby Für diesen Tipp!

Rikers Ten Thousand Miles | mp3

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Download Easter Eye E.P.

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