Als regelmäßiger Bluray-Konsument und Filmfreund habe ich mich ziemlich gefreut auf diesen Release. Zum Film, der den gebürtigen Neuseeländer Russell Crowe auch in Hollywood endgültig zu einem gefragten Actor machte brauche ich ja mal überhaupt nichts zu sagen, großartig! Die Oscars für den besten Film und Hauptdarsteller waren hier ja mal wirklich gerechtfertigt. Außerdem erschien die HD-Version dieses “neuzeitlichen” Klassikers in einem Steelbook, welches mal abgesehen von dem leider nicht entfernbaren FSK-Flatschen einfach klasse ausschaut.
Also habe ich mir den Streifen für knappe 18 Euro in den Warenkorb gelegt. Auf der Disc enthalten sind die original Kinofassung und die ca. 17 Minuten längere Extended Version. Letztere habe ich dann gestern Abend gleich mal angeschaut. Gleich Vorweg muss ich sagen, daß diese neue Version von Gladiator nicht die “Ultimative” BluRay geworden ist. Leider! Ja, besser hat der Film niemals ausgesehen, stets ist ein deutlicher (im positiven Sinne) Unterschied zur DVD zu erleben, aber trotzdem hätte noch viel mehr möglich sein können, ja sogar müssen! Ich verstehe ehrlich gesagt nicht, warum hier nicht sorgfältiger gearbeitet wurde. Für so einen großen Film wäre das meiner Meinung nach Pflicht gewesen. weiterlesen »
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Die Tage werden kürzer, daß Laub der Blätter verfärbt sich unter den letzten Sonnenstrahlen des Spätsommers in tausend Farben, die kalte Jahreszeit steht vor der Tür. Perfekt geeignet für die langen, dunklen Nächte dieser Jahreszeit ist die Musik von Engineers. Die britischen “Ingenieure” veröffentlichten bereits vor einer Weile ihr zweites Album Three Fact Fader.
Was für Musik ist das? Der Sound ist breit gefächert, oft experimentell, progressiv, mit viel Hall ala Brian Eno. Das ganze Album schwelgt in wunderbarer Schwerelosigkeit dahin und nimmt den Hörer mit auf eine emotionale Reise. Die dreizehn Songs besitzen eine klangliche Tiefe, die man heute leider nur noch selten findet. So ist jeder Track eine kleine Perle für sich, trotzdem kristallisierten sich bei mir nach und nach doch sogar noch einige Höhepunkte heraus. Brighter As We Fall zum Beispiel könnte für mich auch endlos sein…Wie oben schon geschrieben perfekte Therapie gegen die nahende Winter-Depression. Einfach hinlegen, am besten Kopfhörer einstöpseln und sich diesem Album ergeben. Ein Besuch bei den “Ingenieuren” wird meinerseits dringenst empfohlen!
Engineers @ MySpace | Band-Homepage
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Afterglow heisst Album Nummer Eins der schwedischen Band The Exploding Boy und ist just vor ein paar Tagen via Amazon in meinem Briefkasten eingetrudelt. Ich kannte bisher nur die sechs Songs der offiziellen MySpace-Heimat, also war ich auf den Rest gespannt und auch der kann sich sehen/hören lassen. Feinster Wave bzw. Postpunk mit einer zur Abwechselung mal nicht so tiefen Stimme weiss zu gefallen. Afterglow ist sehr geradlinig ausgefallen, dennoch wird’s nicht langweilig. Klanglich recht düster, versinken die explodierten Jungs aber nicht in Melancholie, eigentlich gibt’s mit See You nur eine Ballade, der Rest geht schon kräftiger zu Werke, 40 Days könnte auch locker den Dancefloor diverser Indie-Discos füllen. Ein weiterer Anspieltipp ist Track Nr. sieben, Intervention. Klasse 80er Drums, die mich übrigens irgendwie an die schwedischen Kollegen The Mary Onettes erinnern (deren 2. Longplayer kommt übrigens im November) , ne tolle Bridge und dann ein Ohrwurmverdächtiger Refrain.
Aber auch die anderen neun Songs sind gut, etwas schlechtes vermag ich auf Afterglow nicht aus zu machen. Also eine richtig gute Indie-Scheibe. Kaufen!!
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Ich habe abermals in der großen, weiten Blog-Welt einen “Fund” gemacht. Die Kapelle stammt aus Toronto, Canada und hört auf den Namen Rikers. Aktuell verschenken die ihre Debut-E.P. namens Easter Eye. Fünf Songs sind enthalten und ja, erste Sahne, wie ich finde! leicht Melancholisch angehaucht, findet der geneigte Hörer durchaus klangliche Verwandschaften zu den ganzen 80er-Inspirierten Bands wie Editors, War Tapes, auch ein ganz klein wenig Glas Vegas vermag ich im Sound von Rikers wieder zu erkennen.
Die Band nennt ihren Stil schlicht Indie Pop. Ich würde noch etwas weiter gehen und die Schoegazing/Noise Pop-Schublade mit dem “virtuellen”, roten CD Case füllen. An dieser Stelle ein Dank an Nico von Rock-A-Hula Baby Für diesen Tipp!
Rikers Ten Thousand Miles | mp3
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Download Easter Eye E.P.
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