Afterglow heisst Album Nummer Eins der schwedischen Band The Exploding Boy und ist just vor ein paar Tagen via Amazon in meinem Briefkasten eingetrudelt. Ich kannte bisher nur die sechs Songs der offiziellen MySpace-Heimat, also war ich auf den Rest gespannt und auch der kann sich sehen/hören lassen. Feinster Wave bzw. Postpunk mit einer zur Abwechselung mal nicht so tiefen Stimme weiss zu gefallen. Afterglow ist sehr geradlinig ausgefallen, dennoch wird’s nicht langweilig. Klanglich recht düster, versinken die explodierten Jungs aber nicht in Melancholie, eigentlich gibt’s mit See You nur eine Ballade, der Rest geht schon kräftiger zu Werke, 40 Days könnte auch locker den Dancefloor diverser Indie-Discos füllen. Ein weiterer Anspieltipp ist Track Nr. sieben, Intervention. Klasse 80er Drums, die mich übrigens irgendwie an die schwedischen Kollegen The Mary Onettes erinnern (deren 2. Longplayer kommt übrigens im November) , ne tolle Bridge und dann ein Ohrwurmverdächtiger Refrain.
Aber auch die anderen neun Songs sind gut, etwas schlechtes vermag ich auf Afterglow nicht aus zu machen. Also eine richtig gute Indie-Scheibe. Kaufen!!
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The Exploding Boy
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Ich habe abermals in der großen, weiten Blog-Welt einen “Fund” gemacht. Die Kapelle stammt aus Toronto, Canada und hört auf den Namen Rikers. Aktuell verschenken die ihre Debut-E.P. namens Easter Eye. Fünf Songs sind enthalten und ja, erste Sahne, wie ich finde! leicht Melancholisch angehaucht, findet der geneigte Hörer durchaus klangliche Verwandschaften zu den ganzen 80er-Inspirierten Bands wie Editors, War Tapes, auch ein ganz klein wenig Glas Vegas vermag ich im Sound von Rikers wieder zu erkennen.
Die Band nennt ihren Stil schlicht Indie Pop. Ich würde noch etwas weiter gehen und die Schoegazing/Noise Pop-Schublade mit dem “virtuellen”, roten CD Case füllen. An dieser Stelle ein Dank an Nico von Rock-A-Hula Baby Für diesen Tipp!
Rikers Ten Thousand Miles | mp3
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Download Easter Eye E.P.
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Rikers
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Vor einigen Tagen gab es auf den Schallgrenzen den Song Flight Of The Demoiselles von Blacklist hören. Die Band verschenkt den Titel quasi als kleines Geschenk zum Release ihres Debut-Albums, welches jetzt auf Wierd Records erschienen ist. Was soll ich sagen, mir bleibt die Spucke weg. Flight of… schafft es bei mir locker in die Rubrik “Song der Woche, nein eher des Monats”! Wummernder Bass, klirrende Reverbguitars, ne kühle, dunkle Stimme und das ganze so extrem druckvoll, daß selbst das sonst eher tanzfaule, in schwarz gekleidete “Randvolk” den Dancefloor rockt.
Ich konnte nicht anders und musste mir unverzüglich das komplette Album shop’en. Da Blacklist (noch?) nicht über einen Europavertrieb verfügen, gibt es einen physikalischen Release hierzulande leider nicht zu erstehen. Allerdings kann Midnight Of The Century direkt beim Label für 12 Euro und in einem äußerst schön gestalteten Artbook inklusive 8-seitigen Booklet importiert werden. Da ich weder ein Paypalkonto, noch eine Kreditkarte besitze kam das für mich leider nicht in Frage, glücklicherweise hat Amazon.de das Album als Mp3 Download für 8,99 im Programm, also dann dort zugeschlagen. Schon nach dem ersten Durchlauf lief wieder die Sabber aus den Mundwinklen, denn das sehr hohe Niveau von Flight Of The Demoiselles wird auch auf ganzer Albumlänge durchgehend locker erreicht. weiterlesen »
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Einigen ist er sicher bereits aufgefallen, der Radioplayer rechts oben in der Sidebar meines Blogs. Bereits von Anfang an hatte ich den eingebettet, zu hören war stets der Sender Schallgrenzen, das Online-Gegenstück der gleichnamigen Sendung auf der lokal-Radiostation Tonkuhle 105,3 fm (Hildesheim). Moderator Peter nutzt für seinen Radiostream die Plattform Laut.fm. Ich hatte mich vor einiger Zeit dort mal eingelesen und war schlichtweg begeistert! Laut.fm bietet die Möglichkeit, selbst Radio DJ und Moderator zu werden. Und das für jedermann! Ein sogenanntes user generated radio™. Dabei handelt es sich selbsverständlich um ein legales Angebot, GEMA und GVL werden brav vom Betreiber entrichtet, als Gegenleistung werden kurze Werbejingles in entsprechenen Radiosendungen eingespielt. Laut.fm befindet sich momentan noch in der Betaphase, weshalb sich Interessierte derzeit noch um eine eigene Station bewerben müssen.
Das habe ich nun hinter mir und präsentiere stolz meinen eigenen Sender! Ab sofort hier zu hören, jax.fm. Genremäßig geht’s in die Richtung Alternative, Indiependent, Pop. Viel Spaß beim Lauschen!
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